Für wen ist Yoga?

Grundsätzlich kann jeder Mensch Yoga üben, ungeachtet der Religion, des Alters, des Geschlechtes und der körperlichen Konstitution, eine besondere Gelenkigkeit ist nicht erforderlich. Obwohl eine gute körperliche Verfassung natürlich von Vorteil ist, kann ein physisches oder psychisches Leiden eine Motivation darstellen, sich dem Yoga zu widmen und dadurch den Heilungsprozess in Gang zu bringen.

  

Mit der Methode von B.K.S. Iyengar, die den Einsatz verschiedenster Hilfsmittel (Blöcke, Gurte, Stühle, Decken usw) beinhaltet, ist es jedem Übenden möglich, gemäss seinen individuellen Fähigkeiten zu praktizieren und sich damit seiner wahren Wesensidentität anzunähern. 


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Stress – auch wenn er längstens salonfähig geworden ist in der Leistungsgesellschaft, in der wir leben -  stellt eine Hauptursache für körperliche und geistige Leiden dar. Gestressten Menschen, denen bewusst wird, dass sie unter Dauer-Druck stehen, kann das Praktizieren von Yoga erstaunlich schnell wohltuende Entspannung, Ausgeglichenheit und innere Stärke vermitteln. Gleiches gilt für Schlaflosigkeit, Angststörungen, AD(H)S- und Burnout-Symptome, kurz gesagt für alle aktuellen Zivilisationskrankheiten.
Menschen mit schwerwiegenden körperlichen Beeinträchtigungen wie z.B. Herz- oder Rückenleiden sollten dies der Kursleiterin mitteilen, damit ein individuelles Programm erarbeitet werden kann, das ein gefahrfreies und gewinnbringendes Üben garantiert. Eine Schwangerschaft, bzw. der Wunsch danach, ist ebenfalls kein Hindernis, um Yoga zu üben. Yoga kann viele Beschwerden und Unannehmlichkeiten einer Schwangerschaft lindern und die Schwangerschaft dadurch erheblich angenehmer gestalten.